Nachhaltigkeit beginnt im Substrat

Eine HORTICERT-Zertifizierung fördert eine nachhaltige Produktion und Verarbeitung von Blumenerden, Substraten und Substratkomponenten sowie deren Rückverfolgbarkeit entlang internationaler Lieferketten. Darüber hinaus verifiziert HORTICERT den CO2-Fußabdruck zertifizierter Produkte. 


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Unsere Systemdokumente, Flyer und Gebührenstruktur und mehr finden Sie unter Dokumente.

Nach der Registrierung bei HORTICERT erhalten Sie zeitnah Zugriff auf alle Vorbereitungsunterlagen, Audit-Checklisten und weitere Ressourcen im Kundenbereich.

Das sagen unsere Systemnutzer über HORTICERT:

„Als Partner von HORTICERT schätzen toom Baumarkt und Gebrüder Mayer den Zertifizierungsprozess als Mittel zur Sicherung sozialer, ökologischer und ökonomischer Aspekte von Torfersatzstoffen. Der strenge Rückverfolgbarkeits- und Nachhaltigkeitsstandard deckt sich mit unserem Anspruch, nachhaltige und klimafreundliche Produkte ohne Torf herzustellen. Mit HORTICERT können wir unsere Wertschöpfungskette verifizieren und so unsere Kunden glaubwürdig bei ihren nachhaltigen Kaufentscheidungen unterstützen.“

Dominique Rotondi
COO toom Baumarkt GmbH

„Für uns war es von Anfang an eine natürliche Konsequenz, HORTICERT aktiv zu begleiten und zu unterstützen. HORTICERT bringt uns entscheidend näher an unser wichtigstes Unternehmensziel: die verstärkte Verwendung nachhaltiger und klimafreundlicher Torfersatzstoffe. Durch unsere erfolgreiche HORTICERT-Zertifizierung haben wir nun die Möglichkeit, dem Profigärtner nicht nur unseren CO2-Fußabdruck bei der Substratherstellung transparent aufzuzeigen, sondern auch neue Maßstäbe für die Branche zu setzen. Gleichzeitig wird durch die Zertifizierung unserer Rohstoffe deren Akzeptanz im Markt erhöht – entlang der gesamten Wertschöpfungskette.“

Ulrike Fockenberg
Leitung Nachhaltige Produktentwicklung Gramoflor GmbH & Co. KG

„Als einer der ersten Pilotpartner unterstützen wir Horticert von Beginn an und sehen die Zertifizierung als einen wichtigen Baustein in der Substratbranche zur Transparenz von ökologischen, sozialen und ökonomischen Nachhaltigkeitskriterien. Unsere Produkte im Profi- und Hobbygartenbau lassen sich mit der HORTICERT-Zertifizierung in ihrer CO2-Bilanz transparent verifizieren und wir können so unsere Kunden direkt an unserer nachhaltigen Unternehmensstrategie teilhaben lassen. Wir sehen HORTICERT als Benchmark in der Betrachtung von Nachhaltigkeitskriterien und deren Rückverfolgbarkeit von Torfersatzstoffen, Blumenerden und Substraten – ein Plus für die Branche!“

Jonas Velz
Vertrieb, EIFEL-HOLZ AG

November 2025

HORTICERT Stakeholder Workshop

Am 25. November 2025 fand in Berlin der 9. HORTICERT-Stakeholder-Workshop statt, an dem mehr als 60 Teilnehmer sowohl persönlich als auch online teilnahmen. Akteur*innen aus Industrie, Einzelhandel, Forschungseinrichtungen, NGOs und anderen Organisationen kamen zusammen, um einen wichtigen Meilenstein zu feiern: den erfolgreichen Abschluss der HORTICERT-Projektphase.

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November 2025

HORTICERT feiert Rezertifizierungen

Wir freuen uns, die erfolgreiche Rezertifizierung von fünf Unternehmen im Rahmen des HORTICERT-Zertifizierungssystems bekanntzugeben, welche von der Control Union Certifications Germany GmbH ausgestellt wurden.

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September 2025

HORTICERT und die EU Richtlinie zur Stärkung der Verbraucher

Die Richtlinie zur Stärkung der Verbraucher (EmpCo) (EU) 2024/825 befasst sich direkt mit der Herausforderung für Verbraucher, die Glaubwürdigkeit von Aussagen über die Nachhaltigkeit eines Produktes zu beurteilen. Ab dem 27. September 2026 führt die EmpCo-Richtlinie strengere Anforderungen für das Umweltmarketing und unter anderem für die Verwendung von Nachhaltigkeitssiegeln ein. Die gute Nachricht ist, dass HORTICERT bereits jetzt weitgehend den neuen Anforderungen der Richtlinie für Zertifizierungssysteme entspricht, die die Grundlage für Nachhaltigkeitssiegel bilden.

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Bekannt aus:

Moorschutz ist Klimaschutz

Global betrachtet ist Torf noch immer der meistverwendete Ausgangsstoff für Blumenerden und Kultursubstrate. Der Abbau von Torf in trockengelegten Mooren ist jedoch mit hohen Treibhausgasemissionen verbunden.

Torf entsteht durch die Anreicherung von nicht oder kaum zersetztem organischem Material unter Sauerstoffabschluss. Dieser Prozess findet in intakten, wassergesättigten Mooren statt. Intakte Moore binden sechsmal mehr Kohlenstoff im Boden als Wälder auf derselben Fläche und sind daher von großer Bedeutung für den Klimaschutz.

Das Zertifizierungssystem wird durch die Meo Carbon Solutions GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH), vertreten durch die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR), entwickelt und implementiert.